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Weltenreiter Veranstalter des Festivals sind Ines und Jan Meenken aus Ostgroßefehn sowie Roswitha Eden und Reinhard de Witt aus Aurich. Gemeinsam bilden sie die Musikgruppe Weltenreiter, die mit Hilfe von Freundinnen und Freunden das Festival organisiert (s. Foto) und an diesem Tag erstmalig öffentlich auftritt. Der Schwerpunkt der Gruppe liegt auf der Musikimprovisation. Obertongesang (zweistimmiger Gesang, von einer Person erzeugt), Sprache, Shrutibox (harmoniumähnliches Instrument aus Indien), Didgeridoo, Gitarre, Duduk (armenische Flöte), Trommeln, Percussion und Klavier kommen dabei zum Einsatz. Die Musik entsteht beim Spielen und ist dadurch buchstäblich „einmalig“. Die bisher entstandenen Musikstücke sind sehr unterschiedlich und kombinieren musikalische Elemente aus aller Welt – wie der Name „Weltenreiter“ schon sagt.
Werner Worschech
FLASHGARDEN Gegründet wurde die Band 1998.Marco Heyl und Ulli Bohmann ( Künstler aus Oldenburg ) hatten die Idee einer Live-Performance,die Musik und Kunst vereint und den Besuchern die Möglichkeit gibt zu beobachten ,wie die Musik den Künstler beim Malen beeinflusst. Flashgarden spielt eigene Lieder.Musikalisch erwartet den Besucher ein Mix aus experimenteller und psychedelischer Musik sowie Blues ,Jazz und Funk als auch asiatisch angehauchte Musik und sphärische Klänge.Eine Mischung aus Improvisation und leicht stukturierter Musik.Auch die Instrumentierung lässt einiges erwarten. So kommen zum Beispiel die indische Sitar und das arabische Saz zum Einsatz .Flashgarden hatte in den letzten 10 Jahren Auftritte bei Kunstausstellungen , Benefizkonzerten und mehrere Auftritte im Rahmen der von ihnen ins Leben gerufenen.
Barbara Lübben kommt (fast) aus dem Meer, lebt (wieder) an der Küste und bringt das Meer (in Form von Klang) zu den Saurierspuren in Barkhausen. Didgeridoo, Oceandrum und ihr polyphoner Obertongesang laden zum Eintauchen und Treibenlassen oder einfach zum Lauschen ein. Barbara Lübben hat vor ca. 20 Jahren durch ein Konzert von Michael Vetter auf den Weg der Obertöne gefunden. Inzwischen präsentiert sie ihre Musik als Solistin oder auch in Gemeinschaftsprojekten z.B. mit Mitgliedern des Ensemble Partial.
Gisbert Schürig und Lilith Eckholt
Frank Hoßfeld lernte den Obertongesang seit 1990 von Siegfried Eberlein, Reinhard Schimmelpfeng, und vor allem von Sangit Waldner. Seinen ersten Auftritt hatte er auf dem "Musicum"-Jazzfestival in Braunschweig. Er war Mitglied und Mitbegründer der Bands "Pangaea" und "Project Pan" aus Hannover, und hatte mit diesen zahlreiche Auftritte. Zur Zeit arbeitet er Solo, wie z.B. 2005 und 2007 auf dem "Spirit of Voice"-Festival in Galway/Irland.
Alien Voices Die Kehlsänger Felix Mönnich und Kolja Simon haben sich Anfang 2006 zu AlienVoices zusammengeschlossen. In ihrer Musik verschmelzen archaische Kehlgesänge, Obertongesang und elektronische Beats zu einem Hörgenuss der besonderen Art... Besonders in der Mongolei und im angrenzenden Tuva werden schon sehr lange Kehlkopfgesangs-Traditionen gepflegt. Kolja und Felix haben sich autodidaktisch eigene Kehlgesangstechniken angeignet. Es gibt zahlreiche unterschiedliche Stile aus aller Welt, deren Einflüsse sich im Gesang von AlienVoices zeigen
African Drumming Manni „Säge“ Dirks spielt bei Baumtraum und "La Cumbre" Drums und Percussioninstrumente. Inspiriert von Drummern wie „Ginger Baker“ und Jan Friede von „Kraan“ , die er auch heute noch bewundert , fand er nach und nach zu seinem eigenen Stil. Über verschiedene Formationen kam er Anfang der 80er Jahre zur Wilhelmshavener Blues-Rock Band „Lining Track“ mit der er auch weit über die Grenzen Niedersachsens auf Tour war. Wie auch einige Jahre später mit der Band „Ballermann“ und „The Mojo Express“! Der gebürtige Essener tritt an diesem Tag mit seiner Trommelgruppe (African Drumming) auf, die afrikanische Djembé - Rhythmen präsentiert.
Shilgia Die Gruppe Shilgia spielt Klezmermusik in einer ungewöhnlichen Besetzung: Kristina Beck - Blockflöten, Roswitha Eden - Trommeln & Percussion und Ines Meenken - E-Piano. Die jiddische Volksmusik ist in der Lage, eine große Spannbreite von Stimmungen zu erzeugen - von heiter und beschwingt bis nachdenklich und melancholisch.
menschen-und-musik Die beiden Musiker mit der Wahlheimat Wolfenbüttel stammen ursprünglich aus Salzgitter. Sie erschaffen mit ihrer Musik einen eigenen Stil, der jenseits aller ausgetretenen Jazz-, Folk- und Pop-Wege seinen eigenen Weg zum Publikum findet. Durch eingängige Kompositionen, komplexe Arrangements und freie Improvisation entfaltet sich das Zusammenspiel von Piano, Gesang und Percussion zu einer temperamentvollen Einheit. Das rhythmische Fundament dazu liefert der Tablaspieler Nicoley Entezami durch ungewöhnliche Percussioninstrumente (indische Tabla, Ghatam, Daraburka, Bhodran), die er in kreativer Spielweise virtuos beherrscht. Der kompositorisch / melodiöse Anteil wird von Andreas Mayer mit extravagantem Pianospiel (E-Piano, Keyboards, Vocals) und durch seinen einprägsamen Gesang zum Erleben gebracht. Jedes ihrer Konzerte ist ein Unikat.
Musik und Kunst Während des Festivals entstehen zur Musik durch die Künstlerin Hildegard Sjoukje Uken-de Witt aus Moormerland und den Künstler Hartmut Bleß aus Ulbargen farbenfrohe, großflächige Wandmalereien.
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